Trockenborn – Stanau  ca. 5 km

Wegabschnitt: Vaterunser

Von der Kirche gehen wir zur Hauptstraße und verlassen diese nach ca.200 m den 2. Weg links hangaufwärts und laufen parallel zur Hauptstraße am Friedhof vorbei weiter den Weg unterhalb des Apfelberges nach Wolfersdorf.

Gegenüber dem Friedhof – hangaufwärts über der Straße- befindet sich ein Waldstück – die Herzogsgräber vom letzten Herzog Ernst II v. Sachsen-Altenburg nebstseinen Schwestern und der letzte Gattin. (Krähenhütte) Nach Überquerung der Dorfstraße biegen wir rechts vor dem Wasserschloss auf dem linken Fußweg entlang am Parkplatz des Hotels links auf die Straße nach Stanau und laufen bis über die Kurfürstenbrücke.

Hier erwartet uns ein Rückblick über die Teiche auf das Wasserschloss „Fröhliche Wiederkunft“. Dieses errichtete 1547 – 1552 die Gemahlin Sybille v. Kleve vom letzten ernestinischen Kurfürsten Johann Friedrich dem Großmütigen während seiner kaiserlichen Gefangenschaft. Er ist Gründer der Universität von Jena. Das Schloss diente bis 1955 dem letzten Herzog von Sachsen-Altenburg Ernst II als Wohnsitz. Gegenwärtig wird das Schloss – in privater Hand – umfangreich restauriert.

Hinter der Kurfürstenbrücke gleich rechts über eine kleinen Eisengitterbrücke beginnt der Historische Grenzwanderweg , der uns ca. 1 km durch den Wald auf die Straße an das Gehöft der  Stanauer Mühle führt. Vor der Brücke rechts dem Bach folgend an einem großen Grenzstein von 1730 vorbei laufen wir leicht bergan durch den Heidewald bis zum sogenannten „Gründel“, den wir links abbiegend in den Ort Stanau hinein und geradeaus folgen.

Die kleine Kirche Stanau ist romanisch dreigegliedert und besitzt eine unter Denkmalschutz stehende Orgel vom Silbermannschüler Friederici. Dieses klangvolle Werk ertönt oft zu Konzerten.

Fahrradfahrer sollten von Wolfersdorf nach Stanau die wenig befahrene Straße fahren!