Stanau – Strößwitz ca. 6 km

Weg des Wassers und der Quelle

Am Ende des Ortes steigt die Straße bergan und führt als Waldweg bis zur Kreuzung an der Moor- Rampenhütte (Rastplatz). Rechts abbiegend führt uns der Waldweg bis zum Aussichtspunkt des kleinen Taubenberges. Hier noch nicht den rechten Weg Richtung Breitenhain nehmen! An der Wegkreuzung Rettungspunkt „Cursdorfer Eiche“( 6 Wege) führt der eigentliche Pilgerweg rechts den Berg hinunter Richtung Breitenhain.

Etwa 200m hinter der Wegkreuzung Cursdorfer Eiche finden wir rechts am Wegesrand die Nachbildung des Schlüsselsteins, einem Grenzstein des Mittelalters zwischen den Bistümern Mainz und Naumburg. (Zum Pilgerweg wieder zurück)

10.1.2014

Nach aktuellen Informationen ist der Wegabschnitt zwischen Stanau (Waldeingang, kleiner Taubenberg) und Breitenhain nur sehr schwer zu begehen. Forstarbeiten haben die Wege stark in Mitleidenschaft gezogen. Es kann sein, dass dieses bis zum Sommer 2014 andauert. Wir bitten das zu entschuldigen.

Abkürzungsmöglichkeit

Hier bietet sich die Möglichkeit einer Abkürzung von ca.4 km. Diese führt den Hauptweg geradeaus über die Wegkreuzung Cursdorfer Eiche rechts haltend ca. 2 km durch den Wald bis zum Verbindungsweg Strößwitz – Pillingsdorf. (Die Route über Strößwitz wird ausgelassen.)

Von der Wegkreuzung Cursdorfer Eiche (Jagdkanzel) führt der Pilgerweg vom Kleinen Taubenberg hinunter in das Cursdorfer Tal (Teichkette + Fischerquelle), dem wir bis zu Straße hinunter folgen.

Ca. 300 m vor der Straße ist an einem Wegweiser ein Hinweis zu einer Quelle angezeigt. Das Wasser dort ist sehr erfrischend. Ein Abstecher, ca. 200 m nach links und dann rechts an den Waldrand lohnt sich!

Diese Straße müssen wir links Richtung Breitenhain ca.400 m bis zur Kreuzung laufen.

Hier bietet sich die Möglichkeit, nach etwa 300 m die von Fachwerkhäusern umsäumte Dorfstraße aufwärts, die Kirche zu besichtigen. Die 1746 erbaute Saalkirche von Breitenhain mit Walmdach und Dachturm, den eine Wetterfahne mit den Initialen AR = Augustus Rex krönt , hat im Inneren einen sehenswerten gotischen Flügelaltar von 1510. Von der Straßenkreuzung laufen wir den südwärts führenden Saale-Orla-Wanderweg weiter entlang vieler Teiche bis zum im Wald liegenden Rappelsteich, wo ein Rastplatz zum Verweilen einlädt.

Hier beginnt das Naturschutzgebiet Weißacker , das sich auch zum Mückergrund aufwärts zieht. Diesen Weg durch den Wald zum Mückergrund folgen wir, wo nach einer Kette von 5 Fuchsteichen an einer Weggabelung den linken bergan führenden Weg bis zur Schutztruppenhütte gewandert wird . Nun verlassen wir den Wald und gehen links auf der wenig befahrenen Verbindungsstraße Neustadt/Molbitz – Strößwitz . Nach ca. 600 m erreichen wir den kleinen Ort Strößwitz. Hier kann man in 2 Gasthäusern einkehren.

Die Sankt-Stephanus- und Sankt-Nickolaus-Kirche gehört auch zum Kirchspiel Trockenborn. Es ist viel Altes aus der Vorgängerkirche erhalten geblieben, z.B.ein gotischer Schnitzaltar – Saalfelder Schule von 1508, der gemauerte Feldstein Altar, die beiden Glocken von 1517 und 1806 sowie die Emporensäulen aus gespaltenem drehwüchsigem Holz, was in Mitteldeutschland einmalig ist. Es sei noch erwähnt, dass die Kirchturmuhr von 1743 wie auch in Breitenhain nur einen Stundenzeiger hat. Es sei noch auf den schönen Aussichtspunkt an der Wendeschleife Strößwitz hingewiesen.