Aktuelles

1.6.2016

Wege freigeschnitten

Nach Hinweisen von Wanderern gab es im Bereich Renthendorf Probleme, den Pilgerweg zu begehen. Der gangbare Weg wurde von der Landwirtschaft umgeackert. Mit Kettensäge und Motorsense wurde dem Problem zu Leibe gerückt. Außerdem wurden noch einige Logos angebracht.

Ein herzliches Dankeschön, an diejenigen, die bei einem Kurzeinsatz mit dabei waren.

 

27.5.2016

Ausstellung im Rathaus Stadtroda über den Tälerpilgerweg eröffnet

Auch Künstler fühlen sich auf unserem Pilgerweg sehr wohl. Mitglieder vom Malzirkel "Wolfram Wegener" aus Hermsdorf haben Impressionen auf dem Tälerpilgerweg in Bildern festgehalten. In einer Ausstellung kann man diese Bilder bis zum 15.7. im Rathaus Stadtroda ansehen und sich beispielsweise einstimmen auf eine lohnenswerte Tour. Sehr empfehlenswert!

 

März 2016

Schäden beseitigt

Der Winter ist vergangen (wenn man das in diesem Jahr überhaupt sagen kann) und einige der Schäden am Pilgerweg wurden pünklich vor der Eröffnung der Pilgersaison repariert. Dank einiger Spenden konnten wir 5 der beschädigten Pilgertafeln erneuern. Neben der aufwendigen Arbeit immerhin ein finanzieller Aufwand von ca. 250 €. Mal sehen, wie lange es hält.

Nun kann die Pilgersaison beginnen.

 

17.08.2015

Der Tälerpilgerweg beim Thüringentag in Pößneck

Natürlich konnten wir uns dieses Großereignis ganz in unserer Nähe nicht entgehen lassen. Hier bot sich uns direkt neben der schönen gotischen Stadtkirche Sankt Bartholomäus eine besonders gute Gelegenheit mit Interessenten, Förderern und zukünftigen Tälerpilgern ins Gespräch zu kommen. Neben jeder Menge Fragen über Strecken, Unterkünften, ob man mit Fahrrad oder nur per Fuß den Weg erklimmen kann, gab es auch immer wieder neue Impulse für uns, über die ein oder andere Idee rund um den Weg nachzudenken. Auch prominenten Gästen, wie Christine Lieberknecht oder Bodo Ramelow konnten wir einen kurzen Blick auf den Tälerpilgerweg gewähren und erhielten Gästebucheinträge, die uns Dankeschön für bisher geleistetes und natürlich auch Motivation für all die wiederkehrenden Aufgaben rund um unser schönes und bewahrenswertes Projekt sind.

 

1.4.2015

Gelungener Pilgerauftakt am 28.3.

Gott meinte es gut mit uns, denn ausgerechnet an diesem Samstag gab es herrlichstes Frühlingswetter zu erleben. Sicher war das ein Grund, warum sich mehr als 75 wanderfreudige Pilger zum Start der Pilgersaison in der Tröbnitzer Kirche einfanden um dann gemeinsam nach Gneus zu pilgern. Dort wurden wir mit Glockengeleut empfangen und es es folgte ein herrliches Gospelkonzert mit dem Stadtrodaer Gospelchor. Die Kirche war proppe gefüllt und die Stimmung genial. Danach wartete ein üppiges Kuchenbuffett auf uns, welches von der Gneuser Kirchgemeinde liebevoll vorbereitet wurde. Ein großes Dankeschön an alle Mitwirkenden und Mithelfenden Gemeindegliedern, die zum Gelingen dieses schönen Tages beitrugen. Auch an die Freunde vom Kunstverein Klingenpresse ein großer Dank für die Erneuerung der Ausstellung in Gneus, die ab jetzt in der Kirche zu bewundern ist.

 

23.3.2015

Neue Ausstellung in Gneus; Gebetsecke in Tröbnitz

Eine neu gestaltete Ausstellung zum Thema: "Zeitlupe" erwartet den Pilger in diesem Jahr in der Kirche von Gneus. Es lohnt sich, dort einige Zeit einzuplanen und die Bilder auf sich wirken zu lassen. In Tröbnitz wurde ein "Gebetsnetz" mit liebevoller und künstlerischer Hand gestaltet. Es lädt ein, eigene Gebete zu formulieren und an dem Netz zu befestigen.

 

10.12.

Letzte Schilder aufgestellt - Anbindung an Bahnhof Stadtroda

Nach mehr als einem Jahr wurden die letzten inhaltlichen Schilder zwischen Renthendorf und Lippersdorf aufgestellt. In einer 5 Stündigen Aktion wurden die Schilder teils einbetoniert, teils in Bodenhülsen befestigt. Mal sehen, wie lange diese unbeschädigt bleiben.

Seit heut nun gibt es eine Pilgerwegs Anbindung vom Bahnhof Stadtroda nach Tröbnitz. Dem immer wiederkehrenden Logo folgend kann man vorbei an der Klosterkirche  dem Fahrradweg oder Wanderweg nach Tröbnitz folgen.

 

6.11. Übernachtungsmöglichkeit jetzt auch in Tröbnitz

Auch in Tröbnitz gibt es eine Schlafsackunterkunft im Pfarrhaus. Ein kleines Zimmer im denkmalgwchützten Pfarrhaus mit Kochmöglichkeit in der Gemeindeküche und Dusche stehen zur Verfügung. Bis zum Bäcker sind es ca. 250 m und auch das Gasthaus lädt ein.     Näheres unter "Unterkünfte"

 

6.11. Neue Geo Caches auf dem Weg

Freunde des Geo Caching können sich freuen. Inzwischen ist in der Nähe von allen Pilgerkirchen einen Cache versteckt. Über Geocaching. com kann man nähere Infos dazu bekommen. Das erste Büchlein im Bibelgarten wurde inzuwsichen erneuert. Es hatten mehr als 80 Personen sich darin verewigt.

 

20.9. Einweihung Bibelgarten

Am 14.9. fand nun endlich die Einweihung des Bibelgartens in Tröbnitz statt. Trotz schlechten Wetters waren viele Gäste gekommen um mitzufeiern. Auch aus der Partnergemeinde Tiefenbach in Württemberg rollte ein Reisebus mit 35 Gästen heran. Man traf sich bereits um 11.00 Uhr in Gneus und wanderte dann den ersten Abschnitt des Pilgerweges nach Tröbnitz. Um 14.00 Uhr fand dann ein Gottesdienst in der Kirche statt. anschließend wurden Grußworte gesprochen und der Bibelgarten besichtigt. Musikalisch wirkten die Tröbnitzer Musikanten und der Tiefenbacher Posaunenchor mit. Bei einem gemütlichen Beisammensein im Pfarrhof klang der Nachmittag mit musikalischen Grüßen und Gaumenfreuden aus. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten, die im Vorfeld und Vollzug diese Eröffnung ermöglichten.

 

19.6. Gästebücher in Pilgerkirchen

in einigen Pilgerkirchen liegen nun auch Gästebücher aus. Über Rückmeldungen zu Erfahrungen auf dem Weg oder auch Eintragungen in unserem Pilgertagebuch auf dieser Homepage (Link: Tälerpilgerweg) sind wir sehr dankbar. Sie helfen uns den Pilgerweg zu erhalten und zu verbessern.

 

Neue Übernachtung in Renthendorf 18.6.

In Renthendorf kann man nun auch im historischen Pfarrhaus übernachten. Zwei Zimmer wurden im Pfarrhaus von Pastor Ludwig Brehm mit 4 einfachen Liegen ausgestattet. Auch Küchennutzung ist möglich. Eine einfache aber interessante Pilgerunterkunft an historischer Stelle. Infos dazu unter dem Link: Unterkünfte

 

Postkarte vom Pilgerweg

Eine Postkarte mit  einem Motiv vom Pilgerweg liegt in allen Kirchen zum Erwerb bereit. Bisher gab es nur positive Rückmeldungen dazu. Mit 0,50 € sind sie dabei. Wir schicken auch größere Mengen bei Bedarf zu. Auch in der Tourismusinfo in Stadtroda liegen die Karten aus.

 

Einige Schäden an Beschilderung

28.4.

Bei einen Pilgerwochenende mussten wir feststellen, das es schon einige Schäden an den inhaltlichen Schildern sowie auch an den Wegweisern gibt. Gerade im Bereich Stanau - Strößwitz wurden einige Tafeln verunstaltet oder gar ganz entfernt (obwohl sie mit Beton befestigt waren). Selbst Wegweiser wurden komplett entfernt. Da noch nicht einmal alle Schilder stehen ist es für uns als Projektgruppe besonders traurig. Da wir gerade auch in Bezug auf Himmelfahrtswanderungen weitere Schäden befürchten, sind wir dankbar über Hinweise, wo weitere Schäden zu erkennen sind.

 

Kein Aprilscherz - Geocaches auf dem Pilgerweg

1.4.2014

Es klingt wie ein Aprilscherz, ist aber keiner. Seit Januar können auch Geocacher auf dem Pilgerweg fündig werden. Allein der Cache im Bibelgarten erfreut sich großer Beliebtheit. Mehr als 45 Eintragungen befinden sich im Logbuch. Außerdem gibt es einen Cache in Lippersdorf. Weitere Verstecke sind geplant. Allen Freunden dieser multimedialen Schatzsuche wünschen wir viel Freude beim Suchen. Kleiner Tip: Schauen sie sich nebenbei auch den Bibelgarten an oder eine der herrlichen Kirchen am Pilgerweg.

Genaue Hinweise zu den Caches: www.geocaching.com

 

 

Bibelgarten nimmt Gestalt an

24.3.2014

 

Der Bibelgarten unterhalb der Tröbnitzer Kirche nimmt langsam Form an. Gut zu erlennen ist schon der ca. 35 m große Garten in Form eines Fisches. Am Wegesrand werden Geschichten aus dem Leben Jesu und Gleichnisse gestaltet.

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Neue inhaltliche Schilder aufgestellt

20.3.2014

Heute wurden auf dem Abschnitt Stanau - Strößwitz fünf inhaltliche Schilder zum Thema: Wasser des Lebens aufgestellt. Pilger sollten unbedingt nach der Tafel Nr.2 den kleinen Abstecher zur Quelle machen. (ist ausgeschildert)Das Wasser dort ist sehr gutes Quellwasser und zum auffüllen der Trinkflaschen oder zur Stärkung geeignet!

Forstarbeiten machen Weg schwer passierbar

10.1.2014

Nach aktuellen Informationen ist der Wegabschnitt zwischen Stanau (Waldeingang, kleiner Taubenberg) und Breitenhain nur sehr schwer zu begehen. Forstarbeiten haben die Wege stark in Mitleidenschaft gezogen. Es kann sein, dass dieses bis zum Sommer 2014 andauert. Wir bitten das zu entschuldigen.

 

Die Beschilderung zwischen Stanau und Strößwitz wird im Frühjahr vervollständigt. Bis dahin bitte auf die Logos achten!

 

 

Aktuelle Termine

 

Pilgerkirche Stanau           

Sa. 12.04. 14.00 Uhr   

Sa.19.4.

21.00 Uhr     

Eröffnung der Pilgersaison mit Musik in der Stanauer Kirche, anschließend Wanderung nach Trockenborn und Imbiss im Pfarrhof

Osternacht, Beginn mit Osterfeuer vor der Kirche

Ostergottesdienste

 

 

Pilgerkirche Renthendorf

So 20.04.

 

 

So. 22.06. 15.00 Uhr

9.30 Uhr Trockenborn Fam.gottesdienst mit Ostereiersuchen

10.00 Uhr Tröbnitz

 

50 Jahre Kirche Renthendorf, Festveranstaltung

Pilgerkirche Tröbnitz So. 14.09. 14.00 Uhr   Einweihung Bibelgarten mit Gottsdienst und gemütlichem Miteinander

Pilgerkirche Gneus

 

So. 09.11. 16.30 Uhr

Liedergottesdienst mit Wunschliedern und Abschluss der Pilgersaison

Pilgerkirche Burkersdorf  

9.00 Uhr

Gottesdienste am: 4.5.; 15.6.; 10.8. 23.11.

am 27.9. um 17.00 Uhr; 2.11. um 13.00 Uhr

Sa, 20.12. Adventsmusik im Kerzenschein 18.00

                          

Ab der Eröffnung der Pilgersaison am Sa. 12.4.2014  sollten alle Pilgerkirchen an den Wochenenden geöffnet sein. An den Kirchen stehen aber auch Kontakadressen über welche man den Schlüssel auch außerhalb der Öffnungszeiten bekommen kann.

             

 

Tälerpilgerwegseröffnung - Impressionen

 

Freitag, der 11.10.2013

Die erste offizielle Pilgertour soll um 14.00 Uhr gestartet werden, begleitet vom Thüringenkanal des MDR. Es ist 13.45 Uhr, der Himmel öffnet sich und der lang ersehnte Regen prasselt in aller Kraft hernieder. Ausgerechnet jetzt… Die Kollegen vom MDR stellen ihren Plan um und plötzlich reicht ihnen der Start und die Ankunft in Gneus für den 2 min Beitrag am Samstagabend im Thüringenjurnal. Zwei unerschrockene Pilger trotzen dem Regen und begeben sich nach kurzer Andacht in der Kirche auf den Weg. Der dritte im Bunde muss erst noch Regensachen holen und kommt in Gneus dazu. Dort gesellt sich auch Gudrun unsere Wanderfee hinzu, die schon Wochen vorher Logos am Pilgerweg angebracht hat. Wieder kurzer Halt und Einkehr in der Kirche. Schön, auch die Ausstellung des Kunstvereins Klingenpresse. Dann ein Stempel ins Pilgerheft. (Ganz schön schwer bei strömenden Regen)Zu viert geht es in Richtung Trockenborn, drei zu Fuß, einer mit Fahrrad (wegen Rückenschmerzen). Egal, es geht und macht Spaß, trotz Regen. Es ist wie im Leben, ständiges Auf und Ab und auch Regenzeiten gehören dazu, von denen wir an diesem Tag genug abbekommen. Wir machen Rast am Haselanger Teich, stärken uns nach ca. 7 km und weiter geht’s. Der Radler nimmt die Umgehungsroute, die anderen stapfen durch den Wald. Station an der Wüstung Nassa und an den vielen Pilzen, von denen wir schon auf halber Strecke genügend haben. Gegen 18.30 Uhr kommen wir in der „Alten Burg“ im Pfarrhaus Trockenborn an. Natürlich völlig durchnässt…Ein geheizter Kachelofen erwartet uns. Himmlisch. Sachen trocknen, Pilze putzen und ein heißer Punsch. Viel brauchen wir nicht mehr. Ein Nachtgebet beendet den Tag. Jeder hat ein „Einzelzimmer“. Rustikal aber gut.

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Samstag 12.10.

Der Hahn kräht. Es ist etwa 6.00 Uhr. Am liebsten würde ich ihm den Hals umdrehen aber dann besinne ich mich und denke dran, dass er unserer Pastorin gehört. Gegen 7.30 Uhr erklingt dann eine Kettensäge. Die Nacht ist zu Ende. Frühstück, Aufräumen und 9.00 Uhr Morgengebet in der Kirche. Inzwischen sind wir auf 5 Pilger angewachsen. Fast wie die wundersame Brot Vermehrung in der Bibel. Das Wetter ist bedeckt aber trocken. Danke lieber Gott! Erste Station ist Stanau. Eine niedliche kleine Kirche. Man sieht uns und eine Kirchenälteste kommt mit dem Schlüssel herbei. Wir freuen uns an diesem niedlichen Gotteshaus und an unserem 4. Pilgerstempel. Weiter geht es in Richtung Strößwitz. Wir wollen mal eine Etappe schweigen. Gar nicht so einfach bei all den vielen Entdeckungen im Herbst. Und erst die Pilze!!! Zwei große Beutel füllen sich im Laufe des Tages. In Strößwitz ist Mittag im dortigen Gasthof. Wir geben die Bestellung auf und besichtigen derweil die Kirche. Sehr praktisch. Dann ein Schnitzel mit Pilzen zu richtig guten Preisen. Ein Grog, ein Kaffee und weiter geht’s. In Pillingsdorf treffen wir den Bürgermeister. Er lädt uns ein in seinen „Schweinestall“. Wir stutzen etwas und bekommen große Augen in dieser ausgebauten Kellerbar. Nach einem Lutherschnaps geht’s weiter in die Burkersdorfer Kirche. Wir kommen hin und sind begeistert. Genial, diese kleine, neu renovierte Kirche. Aber nicht nur die Kirche allein, auch das ganze Dorf ist eine Augenweide. Viele hergerichtete Fachwerkhäuser, ein kleiner Teich, nette Leute. Es folgt Stempel Nr. 6. Bald haben wir es geschafft. Dann geht es hoch zur höchsten Stelle des Pilgerweges an die Sommerwandhütte. Von da aus in Richtung Renthendorf, quer durch den Pilzwald. Nochmals Steinpilze rechts und links vom Weg. Wir schaffen es bis 18.30 Uhr ans Pfarrhaus. Dort treffen wir den nächsten Pilger, besorgen uns Pfanne, Zwiebeln und Gewürze und es geht ans Pilze zubereiten. Das derzeit lehrstehende Pfarrhaus ist unser nächstes Quartier. Hier, wo einst der legendäre Vogelpastor Ludwig Brehm residierte werden wir heute nächtigen. Traumhaft. Der Abend ist spartanisch aber gemütlich. Die Nacht etwas durchwachsen durch die Geräuschkulisse eines schlafenden Pilgers. Am Morgen liegt er allein im Zimmer, die anderen verstreut im Haus.

 

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Sonntag 13.10.

Kein Hahn weckt uns heute. Es ist Sonntag. Nach dem Frühstück bekommen wir nochmals Verstärkung für den vorletzten Abschnitt. Morgenandacht in der Kirche, stempeln auf der Pilgerkarte und los geht’s. Nach ca. 3 km kommt zum ersten Mal die Sonne zum Vorschein. Halleluja, darauf haben wir 3 Tage lang gewartet. Vorbei geht es an dem traumhaften Rotvorwerk, wo wir rasten. Der Wald hat an vielen Stellen eine wunderbare Färbung und wir genießen so manchen Weitblick bevor wir nach Lippersdorf kommen.

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Im Garten des zuletzt zu uns gestoßenen Pilgers essen wir zu Mittag bevor um 14.00 Uhr der Gottesdienst zur Eröffnung des Pilgerweges beginnt. Die Kirche ist bis auf die oberste Empore gefüllt. Ein tolles Gefühl. Die Predigt hält Superintendent A. Kuschmierz. Ja, es hat sich gelohnt diesen Pilgerweg anzulegen. Nach zwei Jahren Arbeit kann man sich inspirieren lassen von der Natur und den Kirchen, von kleinen Orten und den Impulsen am Wegesrand oder ganz einfach von Gottes Schöpfung. Die Berge und Täler sind wie unser Leben, ein ständiges auf und ab. So geht es auch zu Beginn des letzten Abschnittes erst einmal bergauf. Diesmal sind es mehr als einhundert Leute mit denen wir gemeinsam in Richtung Tröbnitz wandern. Das habe ich mir nicht träumen lassen, als wir am Freitag zu zweit bei strömenden Regen starteten. Gott meint es gut mit uns. Danke. Im Pfarrhof dann noch eine zünftige Eröffnungsparty mit Musik, Rostbratwürsten und vielen netten Leuten. Die Pilgerkarte hat nun auch den letzten Stempel bekommen und sieht etwas mitgenommen aus. Macht nichts. Sie war uns ein treuer Begleiter. Eine einmalige Erfahrung liegt hinter uns. Mögen die Impulse und Impressionen möglichst lange in uns wirken und uns Kraft geben für den kommenden Alltag.

 

Friedbert Reinert

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14.07. 2013

Nach fast zwei Jahren Planung sind die ersten erkennbaren Zeichen sichtbar.

In Lippersdorf steht eine gesponserte Bank vor der Kirche, in Tröbnitz sind die ersten Tafeln aufgestellt und der Abschnitt von Gneus nach Trockenborn ist markiert. Nun geht es hoffentlich in den nächsten Wochen schlag auf Schlag weiter, wohlweislich, das das Genehmigungsverfahren für die Beschilderung noch andauert. Deutsche Gründlichkeit und Bürokratie lassen grüßen.

Folgende Arbeiten stehen derzeit an:
- weitere Markierungsarbeiten auf dem Weg
- Wandertafeln aufstellen an den einzelnen Kirchen
- Herstellung unserer Kirchenschilder mit Kurzinfos zu den Kirchen
- Herstellung der Wanderschilder und Beginn mit Beschilderung an vorhandenen Pfosten
- Aufstellen weiterer Bänke